Einen Notruf richtig absetzen

 

Sollten Sie einmal Hilfe benötigen, dann ist es sehr wichtig, den Notruf richtig durchzuführen. Wahrscheinlich geht es dann hektisch zu. Es kann also nicht schaden, wenn Sie sich ab und zu in Ruhe die Frage stellen, wie Sie einen Notruf durchführen würden. Und wissen Sie bescheid über den Euro Notruf?

 

122 Feuerwehr Notruf

133 Polizei Notruf
144 Rettung Notruf
112 Euro Notruf

 

Egal ob sie vom Mobiltelefon oder vom Festnetz aus eine Notrufnummer wählen, Sie benötigen für die genannten Notrufnummern keine Vorwahl und der Notruf ist immer kostenlos.

 

Wenn Sie einen Notruf absetzen müssen:

Egal, welche Notrufnummer gewählt wird, der Hilferuf muss immer so präzise wie möglich formuliert werden. Denken Sie dabei an die "W-Fragen":

 

 

112Weiter Informationen zum Euro Notruf 112:

Die Europäische Notrufnummer 112 wurde 1991 geschaffen, um europaweit gratis und unter einer einheitlichen Nummer im Falle einer Notlage Hilfe rufen zu können.
Die Liste der Mitgliedsländer erweitert sich laufend. Trotzdem sollte man Vorsorge treffen und sich auch über die jeweiligen Notrufnummern im Reiseland informieren.

Der Euro Notruf 112 kann über das Festnetz, Telefonzellen und das Handy abgesetzt werden. Dieser wird in Österreich dann auf die Leitstelle der Polizei umgeleitet.

Neben dem Euro Notruf sind in Österreich die lokalen Notrufnummern weiterhin gültig.

 

Besonderheiten mit Mobiltelefonen

In einem Notfall ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie den Notruf über ein Mobiltelefon absetzen werden. Bei Mobiltelefon ist der Euro Notruf fast immer ohne eingelegte SIM-Karte, Eingabe des PIN-Codes oder Aufhebung der Tastensperre wählbar. Bei Verwendung ohne SIM-Karte ist jedoch zu bedenken, dass kein Rückruf von der Leitstelle möglich ist.

 

Hat das Mobiltelefon keinen Empfang im eigenen Netz wird der Euronotruf automatisch über ein anderes verfügbares Mobilfunk-Netz vermittelt. Der Euronotruf hat im Mobilfunknetz Priorität, nötigenfalls wird auch eine andere Verbindung getrennt.

 

Die EU-Verordnung sieht vor, dass die Leitstelle automatisch Informationen über den Standort des Anrufers angezeigt bekommt. Dies funktioniert zurzeit nicht in allen EU-Ländern. Ferner ist eine solche Ortung technisch bedingt fehlerbehaftet (z.B. GSM-Ortung). Eine genaue Ortsangabe beim Notruf ist daher weiterhin unverzichtbar.

 

 

Quellen:
- Brandschutzratgeber des Bundesministerium für Inneres

- www.zivilschutzverband.at
- www.fmk.at

- www.sos112.info 

 

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